Muss man die THG-Prämie versteuern?

Privat in der Regel nein, betrieblich ja. Entscheidend ist, ob das Fahrzeug zum Privat- oder zum Betriebsvermögen gehört.

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Schwarzer Autoschlüssel auf hellem Untergrund

Privat gehaltenes E-Auto

Nach Auffassung der Finanzverwaltung sind Erlöse aus dem Verkauf der THG-Quote für privat gehaltene E-Autos nicht einkommensteuerpflichtig. Du musst sie nicht in der Steuererklärung angeben.

Firmenwagen und Selbstständige

Gehört das Fahrzeug zum Betriebsvermögen, ist die THG-Prämie eine Betriebseinnahme und erhöht den Gewinn. Antragsberechtigt ist, wer im Fahrzeugschein als Halter steht. Bei Firmenwagen ist das in der Regel das Unternehmen, nicht der Mitarbeiter.

Umsatzsteuer

Für Unternehmer kann der Verkauf der Quote umsatzsteuerpflichtig sein. Viele Anbieter fragen deshalb bei Firmenkunden die Umsatzsteuer-ID ab und zahlen die Prämie zuzüglich Umsatzsteuer aus. Für Kleinunternehmer gelten Sonderregeln.